DV-ISA

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Archiv 2010

Prof. Dr. Jürgen Fohrmann neuer Vorsitzender im DV-ISA

Zum 1. Oktober 2010 wurde Prof. Dr. Jürgen Fohrmann durch die Landesrektorenkonferenz (LRK) der Universitäten in NRW als stimmberechtigtes Mitglied im DV-ISA benannt und von den DV-ISA-Mitgliedern zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die bisherige Vorsitzende Prof. Dr. Ursula Gather ist seit dem 1. Oktober Vorsitzende der LRK. Aufgrund dieser neuen Funktion und der damit verbundenen Aufgaben kann sie die Mitgliedschaft und den Vorsitz im DV-ISA nicht mehr wahrnehmen.

Jürgen Fohrmann ist seit dem 23. April 2009 Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. An der Universität Bonn ist er seit 1991 Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Allgemeine Literaturwissenschaft. Von 2006 bis 2008 war er Dekan der Philosophischen Fakultät. Sein wissenschaftliches Interesse gilt vor allem der Literatur- und Medientheorie und der Literatur- und Kulturgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts. Unter anderem gehörte er von 1998 bis 2004 als Direktoriumsmitglied dem Kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg "Medien und kulturelle Kommunikation" an.

Im Rahmen seiner Vorsitzarbeit legt Professor Fohrmann besonders Wert auf die gemeinsame Kommunikation und Abstimmung der Hochschulen und erklärt: „Auch in Zeiten des Hochschulfreiheitsgesetzes und der mit ihm verbundenen verstärkten Freisetzung zwischen-universitären Wettbewerbs bleiben – komplementär – intensive Formen der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen unabdingbar. Dies betrifft insbesondere die strategische Ausrichtung der Medien-, Informations- und Kommunikationskonzepte der nordrhein-westfälischen Universitäten. Hier eine gemeinsame Plattform für Beratung und Entscheidungsvorbereitung in abgestimmten Verfahren anzubieten – dies erscheint mir eine wesentliche Aufgabe des Arbeitskreises für DV-Infrastruktur zu sein, die ich gern weiter verfolgen möchte.“

 

Neues Mitglied aus der Kanzler-AG der Fachhochschulen

Für die Arbeitsgemeinschaft der Kanzlerinnen und Kanzler der nordrheinwestfälischen Fachhochschulen
ist seit dem 18. Mai 2010 Frau Gehsa Schnier Mitglied im DV-ISA.

Gehsa Schnier ist seit 1995 Kanzlerin an der Fachhochschule Bielefeld, seit 2009 in der Funktion
der Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung.

 

Hochschulen des Landes NRW kooperieren bei der Beschaffung von Softwarelizenzen

In den vergangenen Monaten haben die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfallen eine Reihe von neuen Softwarelizenz-Verträgen
mit IBM, Microsoft, Adobe und NAG abgeschlossen.  Damit wird das hochschulübergreifende Lizenzangebot auf derzeit fünfzehn laufende Verträge erhöht.

Die Vorteile einer gemeinsamen Beschaffung liegen auf der Hand: günstige Vertragskonditionen, gebündelter administrativer Aufwand, koordinierte
Gesprächsführung mit den Anbietern und gemeinsame Informationsveranstaltungen. Mit Unterstützung der Geschäftsstelle DV-ISA, der Koordinierungsstelle
für Informations- und Kommunikationstechnik  (IuK-NRW) und einzelnen Hochschulen, die als Konsortialvertragspartner tätig sind, wurden besonders
günstige Konditionen vereinbart.  Die Verträge sind  in der Regel  mit einer Laufzeit von fünf Jahren vereinbart und entweder mit einer festen Summe
und Leistung festgelegt oder beinhalten Rabattierungen innerhalb eines Rahmenvertrages für ausgesuchte
Produkte, die bei  einem Handelspartner unabhängig vom Hauptvertrag individuell abgestimmt und auf eigene Rechnung beschafft werden können.

  • Der Vertrag Microsoft-Campus gilt mit Wirksamkeitsdatum 15. Juni 2009. Derzeit sind sechzehn Hochschulen
    beteiligt. Zu Stichtagen können weitere Hochschulen dem Vertrag beitreten. Konsortialhochschule ist die
    Technische Universität Dortmund.
  • Der Vertrag mit Adobe TSL gilt mit Wirksamkeitsdatum 1. Mai 2010. Derzeit sind zehn Hochschulen beteiligt.
    Konsortialhochschule ist die Technische Universität Dortmund.
  • Der Vertrag mit IBM ist mit Wirksamkeitsdatum vom 1. April 2010 abgeschlossen. Alle Universitäten und neun
    Fachhochschulen nehmen in unterschiedlicher Intensität am Vertrag teil. Das Land hat das Gesamtpaket aufgrund
    eines positiven Gutachtens der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bezuschusst. Konsortialhochschule ist
    die Universität Duisburg-Essen.
  • Der Vertrag über die NAG-Bibliotheken (mathematische Software) ist um weitere fünf Jahre verlängert worden.
    Dies beinhaltet auch die Softwarewartung bis zum 31. März 2015. Es nehmen vierzehn Hochschulen teil.
    Konsortialhochschule ist die Ruhr-Universität Bochum.

Für das kommende Jahr sind weitere Abschlüsse in Vorbereitung. Besonders im Bereich der Web- und E-Mail-Security werden Gespräche mit
verschiedenen Unternehmen geführt. Die IT-Anbieter informieren auf Veranstaltungen über Ihre Produkte und deren Einsatz. Interessierte
Hochschulen in NRW können über den zugangsgeschützten Bereich der DV-ISA-Webseite derzeit bestehende Verträge, Produktinformationen
und Vorträge von Veranstaltungen abrufen: http://www.dvisa-nrw.de/ilias

 

Stellungnahme zur Umsetzung von IT-Basisdiensten an den Hochschulen in NRW

DV-ISA sieht weiteren Handlungsbedarf für den Einsatz von IT in Forschung und Lehre

Der Arbeitskreis DV-Infrastruktur (DV-ISA) führte im Auftrag des Ministeriums für Innovation, Forschung, Wissenschaft und Technologie des Landes NRW von Juli bis September 2009 eine Erhebung über den Einsatz von IT-Basisdiensten in den Hochschulen durch. Basierend auf einer ersten Erhebung im Mai 2006 hatte der Landesrechnungshof (LRH) Empfehlungen für die Umsetzung von IT-Services und IT-Schulungen ausgesprochen. Die Empfehlungen betrafen die Themen: IT-Strukturen, Beschaffung, Softwareverteilung, Virenschutz, Speicherung,  Anwenderdaten, Anwenderbetreuung, Server-Hardware und Betriebssysteme, E-Mail-Dienst, Webserver, Serverräume, Verfügbarkeit, Backup, K-Fall-Pläne, Netzwerke, Personal, Sicherheit und Schulungen. Der DV-ISA hält in seiner Stellungnahme als Ergebnis fest, dass die Anregungen des LRH bezüglich Standardisierung und Rezentralisierung von IT-Basisdiensten in den Hochschulen nahezu flächendeckend umgesetzt wurden.

Im Gegensatz zum LRH sehen die Hochschulen allerdings weiterhin besonderen Handlungsbedarf für den Einsatz von IT in Forschung und Lehre. Bereiche der  IT-Sicherheit wie der Bau sicherer Rechnerräume, Langzeitarchivierung oder auch das Erstellen von Notfallplänen erfordern erhebliche Ressourcen, die Hochschulen alleine nicht aufbringen können. Die zunehmende Wettbewerbsorientierung und die damit verbundene Notwendigkeit, ein konkurrenzfähiges Hochschulprofil zu erarbeiten, fordern heute zudem einen zeitnahen Einsatz neuer Technologien. Diese können erfolgreich nur eingeführt werden, wenn neben der technologischen Entwicklung auch gleichzeitig  die Organisations- und Personalentwicklung  an Hochschulen angemessen berücksichtigt wird.

Trotz erfolgreicher Umsetzung der Empfehlungen des Landesrechnungshofes, betrachten die Hochschulen die IT-Services nicht als erledigt und werden sich daher in Zukunft verstärkt mit der  Integration von IT-Systemen und Diensten, Prozessgestaltung, Einbindung neuer Technologien, Möglichkeiten kooperativer Lösungsansätze für IT-Services befassen.

Auf die ausführliche Stellungnahme kann über den zugangsgeschützten Bereich der DV-ISA-Webseite zugegriffen werden: http://www.dvisa-nrw.de/ilias

 

Veranstaltungstermine

Im Rahmen der gemeinsamen Beschaffung von Softwarelizenzen bietet der DV-ISA gemeinsam mit IT-Anbietern 2010 mehrere Informationsveranstaltungen an:

- 3. Mai, Novell-Infotag, 10-16 Uhr, Hennef

- 14. Juni, Symantec-Infotag, 10-16 Uhr, Ratingen

- 24. Juni, IronPort Security Infotag, 10-16 Uhr, Düsseldorf

- 30. Juni, Microsoft Workshop - Windows 7 Deployment, 9:30 - 15:30 Uhr, Köln

- 15. September, IBM-Hochschultag, 10-16 Uhr, Düsseldorf

Unter IuK-Anmeldung können sich interessierte Hochschulmitarbeiter online anmelden.

 



Kontakt

Astrid Seggewiß
kommissarische Leitung der Geschäftsstelle

Telefon-1: +49 228 73 5450
E-Mail: seggewiss[at]dvisa-nrw.de